Sommerzeit ist die Zeit der Meisterschaften

2 * Welt- und 3 * Deutsche Meisterschaften.

Den Reigen eröffnet hatten ja unsere 420er mit der Teilnahme an den Französischen Meisterschaften. Maxime und Titus hatten bereits beSpoog 2017 2richtet.

Trainer und Jugenwart Andreas war dann zusammen mit Uwe vom PSV nach Dänemark zur Contender-WM gereist, wo er sich mit Platz 21 von 107 Teilnehmern ganz ordentlich geschlagen hat. Aber lest, was er in seinem Bericht selbst dazu sagt. 

Ungefähr zur selben Zeit starteten drei unserer Laser 4.7 Segler bei den Weltmeisterschaften in Belgien. Bei stürmischen Windbedingungen gaben sie alles - zusammen mit einigen weiteren Brandenburger Seglern und Jan Müller als Landestrainer vor Ort. Marc erreichte als einziger Brandenburger das Bronze-Fleet. Urs und David durften für die Finalrennen in die Esmerald-Gruppe.

Direkt im Anschluss stand die Internationale Deutsche Meisterschaft an, ausgetragen im Rahmen der Travemünder Woche. Dort angekommen durften sich die Segler aber erstmal noch einen Tag ausruhen. Stürmische Winde über 30 kn machten Wettfahrten auf der Travemünder Bucht unmöglich.

Marc segelte die kommenden eine beeindruckend konstante Serie um Platz 10 und positionierte sich damit zwischenzeitlich auf den Bronze-Rang. Am Finaltag musste er dann aber doch Federn lassen und fiel auf Rang 7 zurück - mit nur 12 Punkten Rückstand auf Platz 3. Enge Kiste. Urs und David zeigten Durchhaltevermögen und kamen auf guten Plätzen 27 und 34 im 64-Boote-Feld rein.

Die Laser Radial haben ihre WM noch vor sich. Aber nach Travemünde reiste unsere Truppe in voller Mannschaftsstärke. Nicola und Milan platzierten sich im Silverfleet. Anselm kamen die auffrischenden Winde zum Ende zugute, so dass er sich noch auf Platz 26 von insgesamt 107 Startern vorfahren konnte. Maxi hat sich eine Disqualifikation zu viel gegönnt und konnte bei nur einem möglichen Streicher die Top 20 nicht mehr erreichen. Philip hatte ähnlich wie Marc bis zum Finaltag alle Möglichkeiten. Am Ende fehlten nur läppische 4 Punkte für die Bronzemedaille. Schade!

Dennoch: Großen Respekt für die beiden Laser-Trainingsgruppen. Wie viele Deutsche Vereine hatten mindestens einen Segler in den Top Ten beider Rigg-Größen? Zwei. Der renommierte Berliner Yachtclub mit den Plätzen 9 & 10. Und der Segelverein Potsdamer Adler. So. Bitte mal auf der Zunge zergehen lassen! Laser ist olympisch. Laser ist DIE Einhand-Bootsklasse im Nachwuchsbereich.

Und - bei den Zweimannbooten spielen wir ja auch noch mit. Maxime und Titus segelten eine sehr gute Serie. Im letzten Jahr noch knapp in's Goldfleet gefahren, fuhren sie dort nun als 20ste von 88 Startern schon eher souverän mit. Adler-Mädels Franka, Melissa und Nele (mit Steuerfrau Jasmin von Stahl Finow) komplettierten die Brandenburger Präsenz im Goldfleet. Auch hier gebührt unserer Jugend größter Respekt.

Die genauen Ergebnisse unserer 13 (!!!) jugendlichen Teilnehmer an den diesjährigen Jugendmeisterschaften findet ihr hier.

Noch ist der Reigen aber nicht vorbei. Anstehen tun die Deutschen Contendermeisterschaften, die Weltmeisterschaften der Laser Radial, die German Open der 20er-Jollenkreuzer sowie die Brandenburger Jugendmeisterschaften am Schwielochsee. Und erst danach geht der Sommer langsam zu Ende.