Sommersonnenwende

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Die Tage werden kürzer. Das ist schade. Aber nach jedem Wellenberg kommt auch wieder eine Talfahrt. Und wer will schon auf einem Spiegel segeln. Zu schön ist doch der Surf - am besten mit Rückenwind. Und den haben wir reichlich. Drum ist die Sommersonnenwende ein traditionell willkommener Anlass für ein zünftiges Sommerfest.

Und weil wir Segler ja nicht nur besonders gut grillen, singen und trinken können, durfte im Vorfeld auch wieder um die Wette gesegelt werden. Fast zwanzig Boote und knapp vierzig Vereinsmitglieder, Freunde, Kinder und Freunde fanden sich auf dem Kurs wieder. Start am Südsteg, einmal die Havel runter durch das Nadelöhr am Ende der Werderinsel, weiter bis Damm, die Tonnen des Schnellfahrareals abgesegelt und zurück.

Ehrenmitglied Wolfgang ist mit Damajanti und Crew der schnellste Segler im Ziel und hat auch nach berechneter Zeit die Nase vorn. Zweiter und damit schnellstes Kielboot wird Rüdiger mit Frau auf seinem H-Boot. Nur neun Sekunden langsamer, damit Dritter der Gesamtwertung und Gewinner der Jollenwertung werden Mathias und Nico auf ihrer Xylon. Allen Gewinnern sportliche Glückwünsche!

Die Jugend war mit sechs Booten auch recht gut beteiligt. Jüngste Steuerfrau war Audrey auf einem Teeny. Der große Bruder Maxime war auf dem Laser fremdgegangen und hatte seinen Vorschoter Titus ausgeliehen. Andreas und Jörg hatten auch noch Kita-Kinder an Bord. Wir hatten also eine abwechslungsreiche Truppe auf dem Wasser. Darauf können wir stolz sein!

Im Anschluss wurden dann bis spät in die Nacht gefeiert. Lagerfeuer und Gitarrenmusik fehlten nicht. Die Brandenburger 420er-Trainingsgruppe feierte auch noch den Geburtstag von Landestrainer Jan Sternberg. Volles Haus!

Natürlich waren nicht alle Vereinsmitglieder bei dieser tollen Veranstaltung. Die besten Ausreden hatten diejenigen, die unseren Verein auswärts vertreten haben. Christine war noch mit Steuerfrau Jara aus Storkwo bei der Kieler Woche und erkämpfte sich dort in einem starken Feld mit Mannschaften aus aller Welt den sechzehnten Platz. Optimistensegler Richard erhielt seit langem mal wieder Unterstützung aus den eigenen Reihen. Elisabeth war zusammen mit ihm zum Askanier-Cup an den Werbellinsee gereist.

Und Norbert war zwar bei der Feier mit dabei, bei der Vereinsregatta musste er aber passen, da sein wunderschöner Skandinavischer 15er bereits beim Akademischen Segelverein in der Scharfen Lanke von Berlin verteut war. Am Samstag ging er dann von dort aus an den Start der Havel-Classic. Mit einem Nullstart nahm er die Parade ab und musste bis in’s Ziel nicht allzu viele Boote den Vortritt lassen. Am Ende kam ein Platz 9 bei den Kielbooten raus. Glückwunsch! Hier findet ihr tolle Bilder von unserem ehemaligen Vorsitzenden Norbert und der wunderschönen Konkurrenz.

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