Laser Radial WM

medemblik

9. Aug. Mittwoch (Anreise)

Die diesjährige Laser Radial Youth world Championship Medemblik fand vom 13.-18. August in Medemblik (Holland) statt. Aus Brandenburg gingen dieses Jahr sechs Sportler und Sportlerinneninnen an den Start, davon drei aus dem SVPA. Unsere Reise nach Holland startete am Mittwochmorgen und wir fuhren ca. 8 Stunden bis nach Medemblik in unser Quartier. Wir wohnten die Zehn tage unseres Aufenthaltes in einem alten platt Boden Segelboot der für Feriengäste ausgebaut und mit allen möglichen Annehmlichkeiten ausgestattet ist. Das einzige was uns fehlte war eine Spülmaschine, wir mussten alles mit der Hand abwaschen weshalb es öfters kleinere Unstimmigkeiten in der Gruppe gab. Alles in allem war es jedoch trotzdem die perfekte Unterkunft, nicht zuletzt wegen des kurzen Wegs, wir konnten direkt mit dem Schlauchboot „Zuhause“ Anlegen und von dort aus auch in den Regattahafen fahren. Das ersparte uns das Laufen bzw. Fahren mit Longboards und Rollern zum Hafen.

Laser2

 10. Aug. Donnerstag / 11. Aug. Freitag / 12. Aug. Samstag

In den nächsten drei Tagen trainierten wir noch einmal, jedoch machten wir jeweils nur relativ kurze Trainingseinheiten von etwa zwei bis drei stunden um nicht schon vor dem Wettkampf völlig am ende zu sein. An den beiden ersten Tagen trainierten wir bei etwas lauen Bedingungen und konzentrierten uns auf unsere Fahrtechnik und darauf das Revier ein wenig kennen zu lernen. Dafür segelten wir mehrere Geschwindigkeitsvergleiche und Up and Down Kurse. Am Samstag gegen halb elf hatten wir uns für die Vermessung angemeldet. Leider regnete es, was die Sache etwas erschwerte, da die Vermessungsaufkleber auf nassem Untergrund schlecht halten. Am Ende funktionierte es aber doch und unsere Boote kamen, bis auf ein paar um geklebte nummern in Philips Segel, alle ohne Probleme durch die Vermessung. Am Nachmittag fuhren wir bei guten drei Windstärken noch ein paar trainingsrennen, bei denen schon viele Nationen mitsegelten.

 13. Aug. Sonntag / Regattatag1                                    2 gesegelte Wettfahrten

Wetter

 

Windrichtung

10°-30°

Windstärke

4-9 kn

Allgemein

Morgens große Zirruswolken Felder

Nachmittags aufriss große Wolken Sonne

 Der erste Regattatag in der Qualifikationsphase startete ohne Verzögerungen um 11:00 Uhr. Sogar bei wenig wind baute sich eine kleine Welle auf, mit der man ein bisschen „arbeiten“ konnte sprich (auf jeder kleinen Welle einen kurzen Oberkörper Impuls geben konnte der Vortrieb bringt) Philip segelte an diesem Tag einen 46. Und einen 42. Patz. Maxi einen 44. Und einen 24. Und ich einen 46. Und einen 35. Platz.

14. Aug. Montag / Regattatag2                                     2 gesegelte Wettfahrten

Wetter

 

Windrichtung

110°-130°

Windstärke

7-13 kn

Allgemein

Morgens voll Bewölkt später cirrusfelder mit sonne

Am zweiten Tag unseres Wettkampfes frischte der wind schon morgens ein wenig auf, sodass man in den Kreutzen schon Hängen (Ausreiten) konnte. Bei zunehmendem Wind wurde die Welle jedoch auch höher und damit steiler. Deswegen wurde das segeln nun um eine Stufe sportlicher, weil es nun auch darum geht die Wellen zum einen auf der Kreutz auszusteuern und auf dem Vorwindkurs ab zu surfen. Philip segelte bei diesen Bedingungen eine 34. Und einen 26. Platz in der Blauen Startgruppe, Maximilian in der grünen Startgruppe einen Frühstart und einen 36. Platz und ich segelte einen 45. Und einen 12. Platz.

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 15. Aug. Dienstag / Regattatag3                                    0 gesegelte Wettfahrten

Wetter

 

Windrichtung

130°-210°

Windstärke

1-7 kn

Allgemein

Morgens geschlossene Wolkendecke eine front wind Dreher zweite Front hat sich aufgelöst

Der Diensttag war schon während der vorherigen tage bei Windfinder(Wettervorhersage) durch extrem schwachen wind aufgefallen. Alle freuten sich, dass die Wettfahrt Leitung schon beim Trainer Meeting zwei Stunden Startverschiebung ankündigte. Doch als um 10:00 Uhr immer noch keine offizielle Startverschiebung durch eine Flagge der Wettfahrleitung gesetzt wurde waren plötzlich alle in hoher Aufregung und hatten ziemliche eile nun doch auf das Wasser zu fahren, pünktlich zum ersten Start. Auf dem Wasser war die Ernüchterung jedoch groß, denn das Ijsselmeer präsentierte sich spiegelglatt, sodass wir um 14:00 Uhr wieder mit Startbereitschaft an Land fuhren. Leider half das Warten an Land auch nicht, denn der wind wurde nicht mehr, worauf hin um 15:30 Uhr alle Tages Wettfahrten abgebrochen wurden.

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 16. Aug. Mittwoch / Regattatag4                                  3 gesegelte Wettfahrten

Wetter

 

Windrichtung

150°-190°

Windstärke

Aufbauend von 5 dann 10 später abnehmend auf 5kn

Allgemein

Morgens Sonne immer mehr zugezogen diesig abends komplett zu

Der letzte Tag mit Qualifikationsrennen wurde, weil wir am vorigen Tag keine Rennen gesegelt waren, mit drei Rennen angesetzt die wir glücklicherweise auch alle segeln konnten. Philip wurde einmal 33. Im zweiten rennen 27. und im dritten rennen 28. Maximilian segelte einen 30. Einen 33. Und einen 25. Platz und ich hatte einen kleinen Motivationseinbruch und segelte die Serie 66. 57. Und 61. Somit hatten wir uns alle drei für das Bronzefleet qualifiziert.

 17. Aug. Donnertag / Regattatag5  (Finals)                   2 gesegelte Wettfahrten

Wetter

 

Windrichtung

170°-210°

Windstärke

12-17 kn

Allgemein

Voll bedeckt mit dunklen Wolken – Böe kanten u. Böen rechts Dreher in kanten

Am ersten Tag der Finalrennen hatten wir guten wind und daraus resultierend wieder eine steile Kabbelwelle. Der wind drehte in Böen die langsam zur Startlinie runterzogen nach rechts, sodass die Rechte Seite der Kreutz stark bevorteilt war. Aufgrund der Bedingungen waren die zwei rennen ziemlich anstrengend, deswegen gingen wir nach dem segeln ein wenig joggen um die Muskeln auszulockern.

 

18. Aug. Freitag / Regattatag 6 (Finals)                        2 gesegelte Wettfahrten

Wetter

 

Windrichtung

180°-210°

Windstärke

14-20 kn

Allgemein

Haufenwolken

Unser letzter Regattatag war wieder ein Starkwindtag und die Bedingungen waren sehr ähnlich wie am Vortag. Die Vorwinde und Halbwinde machten großen spaß weil man die Wellen sehr gut ab surfen konnte und dadurch jedes mahl noch ein bisschen schneller wurde. Weil wir so schnell waren und unsere Wettfahrtleitung alle Fleets zügig startete waren wir sogar 13:42 mit unseren beiden Tages Wettfahrten durch. Somit waren die Ergebnisse nun fest. Philip segelte an diesem Tag leider noch einen Frühstart und wurde von diesem Rennen disqualifiziert jedoch segelte er im zweiten rennen doch noch einmal auf den 15.platz und steht im gesamt Ergebnis damit auf Platz 11 im Bronzefleet. Maximilian segelte in den zwei Wettfahrten noch einen 37. Und einen 25. Platz, ist damit nun 19. Im Bronzefleet. und ich segelte einen 33. Und einen 36. Platz, womit ich am Ende auf Platz 47. im Bronzefleet liege. Insgesamt gewann der Griechische Segler Dimitris Papadimitriou bei den Jungen und Hannah Anderssohn in der Mädchenwertung.

Wir bedanken uns ganz Herzlich bei Allen die es uns ermöglichten diese Weltmeisterschaft mit zu segeln und besonders bei unserem Trainer Paul Reck für das Coaching.

Maximilian Walkenbach                           Philip Walkenbach                       Anselm Klein