Erfolgreiche Titelverteidigung in Schwerin!

Ein Ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns. Die großen Boote wurden erfolgreich geslippt. Nur die blaue Vereinstempest bleibt am Steg liegen. Für die Freunde des kalten Winterwindes. Solange wir das Eis vom Steg gehackt bekommen, wird sie wohl im Wasser bleiben. Damit sie dafür auch chic ausschaut, wurde sie am Freitag noch nach Einbruch der Dunkelheit noch schnell gekärchert.

20171022 204600

Am Samstag dann also Aufslippen, und am Sonntag waren dann bei schönstem Sonnenschein vier Contender auf dem Wasser. Seniorentraining.

 20171022 204730

Die Jugend war ja auf den Regattakursen Norddeutschlands unterwegs. Maxi, Philip und Christine waren als Segelgeschwister der Einladung des Hamburger Segel-Club gefolgt. Zur Meisterschaft der Meister, ausgerichtet auf J/70. Diese Mannschaftsboote waren in der Handhabung sicher noch etwas ungewohnt für unsere Laserjugend. Entsprechend Lehrgeld galt es zu zahlen. Dennoch eine tolle Erfahrung, zusammen mit den vielen Deutschen Meistern und Podiumsplatzierten von Welt- und Europameisterschaften ein Wochenende auf dem Wasser und an Land zu verbringen.

Maxi und Philip konnten aufgrund der Hamburger Veranstaltung nicht beim diesjährigen Herbstpokal in Schwerin teilnehmen – erstmalig seit langem. Anselm war auch verhindert. Aber macht ja nix! Die nächste Generation im Laser Radial ist ja bereits fähig, in die Fußstapfen zu treten. Wie schon am Müggelsee vor einer Woche waren Milan und Nicola gut drauf und belegten die Gesamtplätze 7 und 9 in einem Feld aus 33 Booten, mit David auf Platz 16. Milan war damit bester Brandenburger hinter Konkurrenten aus Berlin, Hessen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

Bei den Laser 4.7 war unsere Jugend noch erfolgreicher. Marc hatte bereits letztes Jahr den Gesamtsieg in dieser Klasse geholt – bei seiner zweiten oder dritten Regatta nach dem Umstieg vom Optimisten. Aber damals konnten nur zwei Rennen bei extremen Leichtwind gesegelt werden. Aber wieviel Glück war damals dabei? Nur das Glück des Tüchtigen! Denn dieses Jahr konnten sechs Wettfahrten gesegelt werden. Und am Ende konnte Marc seinen Vorjahressieg wiederholen, mit zwei Tagessiegen und fünf Punkten Vorsprung. Gratulation! Sehr beeindruckende Leistung! Respekt!

Auch Urs konnte im Feld der vierzig Laser 4.7 zeigen, dass sein fünfter Platz vom Vorjahr kein Zufall war. In 2017 reichte es für ihn zu Platz sieben – mit nur zwei Punkten Rückstand auf Platz fünf. Noah kam als fünft-bester Brandenburger auf Platz 15 rein.

In Summe scheint unseren Adlern also der Schweriner See sehr zu liegen. Das macht Vorfreude auf’s nächste Jahr!

Zweimannboote gehen beim Schweriner Herbstpokal ja nicht an den Start. Macht aber nix. Dafür gab es an diesem Wochenende ja den Joachim-Hunger-Gedächtnis-Preis am Wannsee. Franka und Melissa hatten viel Zeit zum Üben bei der olympischen 470ern. Maxime und Titus durften dagegen ihre souveräne Klasse bei den jugendlichen 420ern ausspielen. Zum dritten Mal in diesem Herbst segelten sie bei einer Berliner Regatta auf Platz zwei. Dabei bewiesen sie Nervenstärke und ersegelten im letzten Rennen einen klaren Punktsieg gegen zwei Berliner Mannschaften vom Revier, die sie in der Gesamtwertung Punktgleich auf die Plätze verwiesen. Den Gesamtsieg holte sich wieder mal eine Mannschaft vom Yacht Club Berlin Grünau – mit einer unschlagbaren Serie aus vier Wettfahrtsiegen. Also Jungs, auch Euch herzliche Glückwünsche. Ihr habt das Maximum rausgeholt und Euch großen Respekt verdient!

20171022 204359