Einmal Kopenhagen und zurück

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Zum Ausklang der Hansesail Rostock trafen sich Volker, Uli, Reiner, Martin, Hans-Peter, Raimund, Stefan Michalsky und Norbert, um das 22m Schiff „ Wappen von Ueckermünde „ in ihren Heimathafen zurück zu überführen. Den Törn hatte noch Thomas Michalsky als Mitglied des Fördervereins organisiert. Komplettiert wurde die Crew durch den Schiffsführer Torsten,
sowie die Steuerleute Anna und Sven.

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Unser Wunsch nach günstigen Winden wurde offenbar von Rasmus erhört, und so kam vom Skipper sogleich der Vorschlag „ Kopenhagen „ , der begeistert aufgenommen wurde. 3 Wachen wurden eingeteilt,die Innendienste ausgelost, und so konnten wir schon am ersten Tag bei 4-5 Windstärken aus West und Sonnenschein unter Einsatz aller 5 Segel mit insgesamt 235 m² in 12 Stunden ein Etmal von 79 sm nach Rödvig zurücklegen. Die restliche 35sm bis zum Amalienhafen im Zentrum der Altstadt von Kopenhagen waren am nächsten Tag schnell erledigt, sodass genügend Freizeit zum Stadtbummel entlang der Kanäle mit historischen Schiffen, Kneipenmeilen, Königspalast, Universität, alter Börse, Runder Turm und einfühlsamer moderner Architektur blieb, ohne dass jemand das abendliche 3- Gänge- Menü von Smut Raimund verpassen musste. Er arbeitete seinen Speiseplan unter fast allen Bedingungen ( nicht über 35‘ Schräglage ) wieder an allen Tagen in hervorragender DSC00470Qualität ab.


Die Rückfahrt über Klintholm – Sassnitz- Swinemünde nach Ueckermünde war seglerisch mit Schauerfronten und Wind bis 7 Bft anspruchsvoll, aber schnell - so wollten wir das ja ! Unter sicherer Anleitung der Schiffsführung wurden die doch recht komplexen und kraftraubenden Segelmanöver zur Routine und sorgten für einen guten Nachtschlaf trotz vielfältiger Sägegeräusche. Unter dem Strich stehen 295 sm, davon 249 unter Segeln, in 5 1/2 Tagen, keine Verletzungen, Vorkommnisse oder Schäden ( mit Ausnahme von 2 Tellern, die die Krängung nicht vertragen haben ) und jede Menge schöne
( Segel- ) Erlebnisse. Unser Dank geht an die Schiffsführung für die angenehme und sichere An leitung.
Die Fahrt hat bei den Teilnehmern Lust auf „ Me(e)hr“ erzeugt, sodass wir für nächstes Jahr schon mal wieder angemeldet sind, weitere Teilnahmeinteressenten gerne melden.

Norbert Seidel